PRONG - 2015-05-01 - Köln, Underground (D)

Support: Steak Number Eight, Hark

Ach ja, das Underground. Eine der schlimmsten Kölner Locations, wenn es um Metal Konzerte geht. Ein weiteres Mal stimmten Einlass- und Beginnzeiten nicht mit den im Internet ausgeschriebenen Zeiten überein. So geschah es dann auch, dass wir vom Opener, STEAK NUMBER EIGHT, leider nur die letzten 1 1/2 Songs mitbekommen konnten. Viel kann ich daher leider nicht dazu schreiben. Die sympathischen Belgier schienen aber trotz fast leerer Halle eine fetzige Show abzuliefern. Das zumindest, konntdn wir noch erleben. Shouter und Gitarrist Brent Vanneste sprang mit seiner Klampfe auch noch ins Publikum um ein paar Noten zu spielen. Und schon war es auch wieder vorbei.


Extrem schlechte Lichtverhältnisse machten es schon jetzt unmöglich, gute Fotos zu knipsen, daher kann ich leider auch nicht, wie gewohnt, mit einer tollen Gallerie aufwarten...


Als nächstes kamen HARK, von denen ich bisher auch noch nichts gehört hatte. Was kann man allen "Mit-Nichtwissenden" dazu sagen? Die Waliser haben sich 2010 gegründet und machen guten Heavy Rock. Solide Gitarrenriffs und recht fetzige Drumms ließen das Publikum springen und feiern. Das Trio konnte die Masse überzeugen und war bestimmt kein letztes Mal in unseren heimischen Gefilden zu sehen.

Nun der Headliner: PRONG! Recht seicht und beinahe gemütlich ging es mit dem Opener "Ruining Lives" und dem Folgestück "Seeing Red" zu. Mit "Beg To Differ" gab es dann schon das erste Pogo in der Meute bevor die Zuschauer zu "Unconditional" dann auch richtig ausflippten und beinahe die Halle auseinander nahmen. Die Setliste konnte von Alt bis Neu glänzen und nachdem die Technik dann auch vernünftig eingestellt war, hatte auch Frontmann Tommy Victor seinen Spaß auf der Bühne gefunden. Voller Power und Action ging es dann bis zum Schluß heiß her. Mein besonderer Lieblingstrack wurde natürlich auch wieder zum besten gegeben! "Snap Your Fingers, Snap Your Back" - ein Klassiker, der immer wieder auf's Neue Spaß macht!


Abschließend lässt sich sagen: PRONG waren super! Sie kamen zwar erst ab dem dritten Titel so richtig in die Gänge, aber die Shows sind es wert sind zu besuchen! Das solltet ihr allerdings in einer anderen Location tun, als im Underground... Das Licht war diesmal unter aller Kanone (rot und dunkel ist nicht toll, wenn man sich außerhalb eines gewissen Etablissements bewegt!!), die Luft war mal wieder so unerträglich stinkig, stickig und heiß, sodass wir leider schon zu den Zugaben die Örtlichkeiten verlassen mussten.

(Sarah Jacob)

Setlist:

01. Ruining Lives

02. Seeing Red

03. Beg To Differ

04. Unconditional

05. Eternal Heat

06. Lost And Found

07. Doomsday

08. Turnover

09. Revenge Best Served Cold

10. Rude Awakening

11. The Barriers

12. Another Worldly Device

13. Whose Fist Is This Anyway?

14. Snap Your Fingers Snap Your Neck

15. Power Of The Damager

Encore:

16. Banned In D.C.

17. Vision Thing

18. Third From The Sun

19. For Dead Life

Encore 2:

20. Prove Your Wrong