Interview: STORMHAMMER

Im Hinblick auf das kommende Release "Welcome To The End" von STORMHAMMER, haben wir es uns nicht nehmen lassen, den Müchnern ein paar Fragen zu stellen. Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, lest nun selbst, was uns Bassist Horst Tessmann gesagt hat.

Das neue Album „Welcome To The End“ ist ein ein echtes „auf die Fresse!“-Teil geworden. Wie hat sich das Songwriting zu den letzten Alben verändert und wer kam auf die Idee mit den doch sehr thrashigen Einflüssen?

Horst: Bei diesem Album sind alle „Neuen“ richtig mit dabei gewesen, beim letzten waren ja noch einige Ideen vom Marcelo und vom Chris die dann aus privaten Gründen nach Mexico bzw. USA gegangen sind.

Die trashigen Riffs kommen vom Bernd, während Manny mehr die „traditionellen“ Power Metal Riffs spielt.

 

Wie lange habt ihr generell am Album gearbeitet (vom Ideen sammeln, über Songwriting bis zur Fertigstellung)

Horst: Etwa 10 Monate würde ich sagen, nach der Echoes hat es ein ganzes Weilchen gedauert, bis wir mit neuen Songs angefangen haben, auch weil wir wieder mehr Auftritte gespielt haben.

 

Bei „The Heritage“ ist die Gastsängerin Natalie Pereira Dos Santos dabei. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Horst: Jürgen kennt Natalie und so ergab sich die Idee eines Gastauftritts.

Beim letzten Album „Echoes Of A Lost Paradise“ gab es ja div. Besetzungswechsel. Auf der neuen Scheibe seid ihr wieder in der selben Konstellation angetreten. Ebenfalls die Leute im Hintergrund haben sich nicht wirklich verändert (Mario Lochert und Jan Vacik). Kann man das nun als Erfolgsgarant werten und wird es auch in Zukunft so sein/bleiben?

Horst: Zum einen raubt es immer Energie, Kraft und Zeit, wenn sich die Besetzung ändert und es dauert immer eine Weile bis man zueinander findet. Diese Produktion war schon viel besser als die Letzte und wir sind auch damit zufrieden und klar, wenn dann so eine Scheibe rauskommt, werden wir wohl auch beim nächsten Mal zusammen arbeiten,  zumal das Dreamsound auch bei uns ums Eck ist. Und ich finde es auch wichtig Kontinuität in der Arbeit zu haben, so hat uns auch Jan Yrlund wieder ein schönes Cover gemacht.

 

Mittlerweile ist es in der Musikindustrie ja nicht mehr ganz einfach Geld zu verdienen. Setzt ihr noch alles auf den großen Durchbruch, oder ist die Musik für euch eher „just for fun“?

Horst: Mei, ich glaub wir sind realistisch, jeder hat seinen Job mit dem er mehr Geld verdient als durch  die Musik, aber wir wollen natürlich das was wir machen so gut wie irgend möglich machen. Was dabei rauskommt, mal sehen. Wenn wir erfolgreich sein sollten, werden wir uns nicht wehren. Ich denke wir investieren sehr viel und da trifft es „Just for Fun“ nicht mehr, aber es soll natürlich viel Spass machen.

 

Der ein oder andere Live-Termin stand ja schon an, bzw. steht noch bevor. Was ist in dieser Richtung noch geplant, um das Album unter die Leute zu bringen?

Horst: Wir sind an einer Tour dran, ich hoffe es klappt.

 

Ich bedanke mich für das Interview und drück euch natürlich die Daumen für die Zukunft! Viel Erfolg und weiterhin viel Spaß!

(Sarah Jacob)