2014-02-07 - Volker Raabe zum BäääM Metal Festival

Weil das Festival das erste BäääM ist, haben wir ein paar Fragen an Veranstalter Volker Raabe gestellt um zu erfahren was es damit auf sich hat, wie das Billing zusammen kam und überhaupt.

Hier also nachfolgendes Interview mit einigen interessanten Infos für alle Besucher und die, die es noch werden wollen und auch sollten:

- Wie ist die Idee zum BÄÄÄM entstanden?

Oh ha.......das ist eine längere Geschichte. Jedem ist wahrscheinlich das Juz Andernach als geile Heavy Metal Location ein Begriff. Der Jan Müller von Dragonsfire wie auch ich nutzen diese Location ebenfalls jedes Jahr um unsere kleineren Festivals ,A Chance for Metal-Festival,- als auch das SwordBrothers Festival dort auszurichten. Über eine gewisse Zeitspanne kristallisierte sich heraus das wir uns untereinander sehr gut verstehen und so wollten wir gemeinsam das vom Juz Andernach ausgerichtet Summers End Festival ab 2014 mit neuem Konzept und neuem Namen versehen und dann alle gemeinsam ausrichten. Leider ist es dazu durch diverse Vorkommnisse nach dem Summers End 2013 nicht mehr gekommen, denn es gibt jetzt ab 2014 überhaupt kein Festival mehr welches das Juz Andernach selbst ausrichtet. So, und ab dem Punkt lag das Konzept des BäääM Festivals nun in der Schublade. Irgendwann Mitte November 2013 bekam ich abends einen Anruf eines Eventbetreibers hier aus der Region, welcher inspiriert durch Wacken Berichte auf ZDF Kultur der Meinung war, man müsste sowas auch mal hier in der Region veranstalten und eventuell dann fest versuchen hier zu integrieren. Also hab ich die Schublade aufgemacht und das BäääM Konzept wieder ans Licht geholt - und nun findet dieses Festival halt im Sauer/Bergischen Land statt und nicht mehr wie eigentlich geplant in Andernach!

 

- Ist es in der heutigen Zeit evtl. schon sehr "gewagt" ein neues Festival auf die Beine zu stellen?

Ja das ist es bestimmt. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und ein reines Heavy Metal Festival hat es so in unserer Region hier so auch noch nicht gegeben! Schauen wir mal was man in unser heimatlichen Region so alles an Metallern bewegen kann.

 

- Wie ist die Bandauswahl entstanden?

Die ist einfach aus dem Bauch heraus entstanden. Wir haben uns 3 namhafte ,,bezahlbare,, Bands gesucht (quasi als Zugpferde) und der Rest des Billings ist dann über Verbindungen entstanden die sich schon über Jahre entwickelt haben und hauptsächlich aus Bands bestehen mit denen ich nun schon über Jahre befreundet bin oder in irgendeiner Form für arbeite bzw. gearbeitet habe. Ich laufe ja nicht erst seit gestern durch die Metalszene! :-)

 

- Gibt es Grundsätzliche Kriteren die von diesen erfüllt sein müssen?

Nein eigentlich nicht. Nur irgendwie mit traditionellen Metal sollten sie verwurzelt sein. Obwohl wir bestimmt ab 2015 in der Zusammenstellung des Billings noch ein wenig musikalisch/stilistisch varieren werden. Es geht aber in erster Linie darum zu versuchen dieses Event hier zu etablieren und dann vielleicht jährlich zum grossen Hallali zu blasen :-)

 

- Wie kam es zu dieser Location?

Diese Location befindet sich im Besitz des Eventbetreibers. Das vereinfacht natürlich einiges!

 

- Was wird es neben den Bands noch an Angeboten rund um die Musik geben?

Ja klar, neben allerhand kulinarischen Angeboten wird es einen breit gefächerten Metalmarkt geben, als auch eine After Show Party mit Metal DJ und allerhand Gimmicks.

Und natürlich die Campingsituation - das Campen ist bei uns kostenlos! Das ist ja heuer auch nicht mehr alltäglich.

 

- Gibt es schon Ideen für das kommende Jahr, oder wird erstmal abgewartet wie es insgesamt läuft?

Ideen gibt es sicher einige, aber man sollte nicht versuchen den zweiten Schritt vor den ersten zu machen. :-) Es nützt uns nix sich schon eventuelle Gedanken über 2015 zu machen, wenn wir letztendlich gar nicht wissen ob der Event so in unserer Region hier überhaupt angenommen wird und es überhaupt ein 2015 geben wird. Das entscheidet sich alles nach den Tagen X und Y!