SIRENIA - The Seventh Life Path

VÖ: 02.06.2015

Label: Napalm Records

Format: CD


Tracklist:

01. Seti (2:05)
02. Serpent (6:31)
03. Once My Light (7:20)
04. Elixir (5:45)
05. Sons Of The North (8:15)
06. Earendel (6:13)
07. Concealed Disdain (6:10)
08. Insania (6:26)
09. Contemptuous Quietus (6:29)
10. The Silver Eye (7:29)
11. Tragedienne (4:54)


SIRENIA sind mit "The Seventh Life Path" zu ihren Label-Wurzeln zurückgekehrt, das siebte Album der Norweger rund um Mastermind Morten Veland (Ex-TRISTANIA) erscheint nun wieder über Napalm Records. Eine Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln kam aber nicht, SIRENIA vollziehen weiterhin Symphonic / Gothic Metal . Von Album zu Album scheint die Band opulenter, professioneller und auch ein Stück weit griffiger zu werden,melodisch sind SIRENIA aber allemal geblieben.


Das Album beweist mit seinen guten choralen Arrangements - abwechselnd Frauen- und Männer-Chöre - den Hang zur Dramatik, setzt auf teils längere Tracks, die mit ausladenden Zwischenparts spielen und dadurch die Albumspieldauer in die Länge strecken, und arbeitet nach wie vor nach dem "The Beauty and the Beast"-Prinzip. Allerdings sind die Growls von Morten Veland nicht derart allgegenwärtig wie der helle und die Unschuld vermittelnde Gesang von Ailyn, die mit "Tragedienne" genregerecht auch eine im Gegensatz zum Rest des Albums ereignisarme Ballade einsingen durfte. Gesanglich interessant ist auch der Einsatz von männlichen Clean-Vocals wie in "Elixir", welches dem Ganzen einen leichten Gothic-Touch gibt.


Ansonsten regiert der bereits angesprochene Symphonic / Gothic Metal, der mit starken Tracks wie "Once My Light" und "Sons of the North" lückenlos die Erwartungen erfüllt, auf spektakuläre Innovationen, aber dennoch die Fans befriedigen wird. Kraftvoll, melodisch, eingängig und mit der gewissen Dramatik ausgestattet ist "The Seventh Life Path" ein würdiges siebtes Album welches ein paar kleine Längen besitzt.

(Jan Heesch)