BETHLEHEM - Hexakosioihexekontahexaphobia

VÖ: 10.10.2014

Label: Prophecy Productions (Soulfood)

Format: CD

 

Tracklist:

01. Ein Kettenwolf greint 13:11-18 (4:50)

02. Egon Erwin's Mongo-Mumu (4:59)

03. Verbracht in Plastiknacht (4:41)

04. Gebor'n um zu versagen (4:35)

05. Nazi Zombies mit Tourette-Syndrom (4:40)

06. Spontaner Freitod (4:46)

07. Warum wurdest Du bloß solch ein Schwein? (6:08)

08. Höchst alberner Wichs (4:00)

09. Ich aß gern' Federn (5:11)

10. Letale familiäre Insomnie (5:19)

11. Kinski's Cordycepsgemach (6:40)

12. Antlitz eines Teilzeitfreaks (7:13)

 

Was mag sich die Band nur bei diesem Albumtitel gedacht haben? Aber ich wette, wenn man ihn fehlerfrei aussprechen kann, vergißt man ihn nie wieder!

 

So kompliziert der Name des zwölf-Track langen Silberlings auch ist, so einfach sind die Titel. Lyrisch nicht wirklich ernst zu nehmen, finden sich auch auf dieser bereits achten Scheibe so lustige Namen wie "Nazi-Zombies mit Tourette-Syndrom", "Höchst alberner Wichs" oder auch "Ich aß gern' Federn". Guten Apetitt, kann ich da nur sagen.

 

Musikalisch ist hier schon guter Dark Metal geboten, dazu auch passend die tiefe Stimme von Sänger Guido. Ab und an könnte man auch schon mal Parallelen zu Powerwolf ziehen. Aber wenn man sich dann wieder auf die Texte konzentriert... nein, irgendwie doch nicht. Meiner Meinung nach ein ziemlich verquerer Unfug, wozu das Albumcover dann aber auch wieder passt. Also in sich sehr schlüssig.

 

"Hexakosioihexekontahexaphobia" bereitet tatsächlich ein gewisses Hörvergnügen, das allerdings wohl nicht für jene Metaller geschaffen wurde, die zum Lachen in den Keller gehen. Wer sich musikalisch also gerne amüsieren möchte, kann das mit diesem Album definitiv tun und sollte das auch!

(Sarah Jacob)

Line-Up:

Jürgen Bartsch - Bass, Keyboards

Florian "Torturer" Klein - Drums
Olaf Eckhardt - Guitarre
Guido Meyer de Voltaire - Vocals