NERVOSA - Victim of Yourself

VÖ: 28.02.2014

Label: Napalm Records

Format: CD

 

Tracklist:

01. Intro (2:56)

02. Twisted Values (5:18)

03. Justice Be Done (3:47)

04. Wake Up And Fight (3:40)

05. Nasty Injury (5:25)

06. Envious (4:34)

07. Morbid Courage (3:32)

08. Death! (3:50)

09. Into Moshpit (3:42)

10. Deep Misery (2:05)

11. Victim Of Yourself (4:09)

12. Uranio Em Nos (2:06)

 

Die drei Thrasherinnen von der Tankstelle

 

Brasilien ist ja derzeit in aller Munde. Die Fußball WM und alles drum herum überfluten die Medien wie bei großen Sportereignissen üblich bis zum Erbrechen. Eine ganz andere Seite von Copacabana und Zuckerhut bekommen wir hier jedoch von den 3 Ladies von Nervosa präsentiert: Beinharter Thrash der Marke Destruction/Kreator/Exodus schallt uns hier um die Ohren mit allem was dazugehört. Kettensägenriffs, explosives Drumming, und aggressive Vocals bestimmen den Takt von Victim of Yourself. Technisch einwandfrei mit druckvollem Sound und viel Attitude vorgetragen kann die Platte streckenweise echt überzeugenden Thrash der alten Schule bieten.

 

Auf Dauer wirkt das allerdings alles etwas, nun ja, antiquiert. Die Songs könnten durchweg mehr Abwechslung vertragen und sind im Schnitt einfach zu lang. Ja, klar, man kann aus zwei Riffs auch 5 Minuten Songs machen, aber das ist alles irgendwie ziemlich schnell abgelutscht und wirkt beim fünften oder sechsten Song dann schon nicht mehr nur ein bisschen eintönig.

 

Fazit: Für Fans die gerne „mehr vom selben“ haben möchten, kann ich die Platte durchaus empfehlen. Ansonsten würde ich mir wünschen, dass die drei Ladies ihren guten Ansätzen noch einen Schuss Eigenständigkeit hinzufügen.

(Marco B. Wild)

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