TRIVIUM - Vengeance Falls (Special Edition)

VÖ: 11.10.2013

Label: Roadrunner Records (Warner)

Format: CD/Download

 

Tracklist: 

01. Brave This Storm (4:29)

02. Vengeance Falls (4:13)

03. Strife (4:29)

04. No Way To Heal (4:05)

05. To Believe (4:29)

06. At The End Of This War (4:47)

07. Through Blood And Dirt And Bone (4:26)

08. Villainy Thrives (4:54)

09. Incineration: The Broken World (5:52)

10. Wake (The End Is Nigh) (5:57)

11. No Hope For The Human Race (3:59)

12. As I Am Exploding (5:49)

13. Skulls...We Are 138 (3:31)

 

Vergeltungsschlag oder Weltuntergang?

 

Gewalttätige Weltuntergangs-Lyrics gesungen von Matthew Heafy mit seiner kräftigen Stimme (Clearvocals und Screams/Growls) und Corey Beaulieu (Screams). Das Ganze begleitet von harten Gitarrenriffs der beiden und Paolo Gregoletto (Bass) und den hämmernden Drums von Nick Augusto. Die perfekte Mischung für eine weitere Scheibe von Trivium und der damit bereits Sechsten. Bei vielen Bands scheitert der Versuch etwas "Neues" zu machen oder die Musikrichtung etwas abzuwandeln. Trivium haben dies ebenfalls getan, sind damit aber wieder völlig auf den Geschmack der Fans gekommen. Wenn auch melodiöser als die Vorgänger, gibt es auf "Vengeance Falls" noch immer trashige Einflüsse, die aber nun eben von teils seichteren Parts unterstützt werden.

 

Gleich vom ersten Song ("Brave This Storm") mitgerissen, über den Titeltrack ("Vengeance Falls"), der im ersten Moment eben recht trashig wirkt, aber durch die eigenen Heafy'schen Einflüße, zu einem sehr guten "neuartigen" Trivium-Track wird, bis zur ersten Singleauskopplung ("Strife"), die einem ins Ohr geht und dort bleibt (Ohrwurmgarantie!) kommt man aus der Power und Kraft des Longplayers nicht mehr raus. Und grade wenn man meint, es wird man etwas ruhiger ("At The End Of This War"), schlägt der Song auch gleich wieder wie eine Bombe in den Gehörgang. Und dies ist ja erst der Anfang des Albums.

Die harten und auch packenden Melodien ziehen sich wie ein roter Faden durch den Silberling (hier auch meine persönlichen Lieblingssongs: "Through Blood And Dirt And Bone" und "Villainy Thrive" bis hin zu "Wake (The End Is Nigh)". Man muss es einfach lieben!

 

Die Special Edition enthält drei Bonustracks: "No Hope For The Human Race", "As I am Exploding" und das Schlusslicht - ein etwas punkigerer Track "Skulls... We Are 138" - der auch wieder eine noch etwas abgewandeltere Seite der Band zeigt, aber trotzdem sehr gut in das Konzept passt.

 

Die bereits erwähnten Lyrics verbreiten erneut insgesamt eine recht düstere Stimmung in alter Trivium-Manier ("Burn us alive for our sins and our crimes..." aus "Brave This Storm", "We start this fire / Just to burn it all / From a dark desire / Our vengeance falls" aus "Vengeance Falls" und zum Beispiel "I tear your heart out from behind / Remorse survives as mine" aus "No Way To Heal"). Produziert wurde die Scheibe im Übrigen von Disturbed-Frontmann David Draiman.

 

Fazit: Hörspaß garantiert! Die CD ist für jeden Altfan ein Muss und zieht mit Sicherheit auch neue Fans in den Bann dieser Band. Für einen winzigen Aufpreis kann man statt der normalen Ausgabe auch gleich die Special Edition kaufen.

 (Sarah Jacob)

Das Album kann hier direkt bei Amazon gekauft werden.

Diskografie:

- Ember to Inferno (2003)

- Ascendancy (2005)

- The Crusade (2006)

- Shogun (2008)

- In Waves (2011)

- Vengeance Falls (2013)

Aktuelle Besetzung:

Matthew Heafy - Leadvocals, Growls, Gitarre

Corey Beaulieu - Gitarre, Growls

Paolo Gregoletto - Bass, Backingvocals

Nick Augusto - Drums