SUICIDAL TENDENCIES - 13

VÖ: 05.04.2013

Label: Suicidal Records (Soulfood)

Format: CD

 

Tracklist:
01. Shake It Out 3:50  
02. Smash It! 3:46
03. This Ain’t A Celebration 3:31
04. God Only Knows Who I Am 5:28
05. Make Your Stand (With Conviction) 5:54
06. Who’s Afraid 4:07
07. Show Some Love...Tear It Down 3:31
08. Cyco Style 4:41
09. Slam City 5:36
10. Till My Last Breath 4:39
11. Living The Fight 4:22
12. Life...(Can’t Live With It, Can’t Live Without It) 4:35
13. This World 5:07

Glücks- oder Unglückszahl?

 

13!

13 NEW SONGS, 13 YEARS SINCE THE LAST NEW CD, THE 13TH ST CD, FINALLY OUT IN 2013.

So steht’s in den Linernotes zu der neue Suicidal Tendencies CD.

Ob ich auf ein neues Album von ST gewartet habe? Eigentlich nicht, denn nachdem sich ST nach den Weltklassealben „How Will I Laugh Tomorrow“, „Lights…Camera…Revolution!“, „The Art Of Rebellion“ und dem immerhin noch Klasse Album „Suicidal For Life“ von der genialen Mischung von „Venice-Beach-Hardcore“ gepaart mit Metal-Riffs und metallischen Songstrukturen verabschiedet hatten und wieder nur auf schnöden Hardcore setzten, war das Thema ST eigentlich weitgehend für mich durch. Nur bei Konzerten konnten sie mich weiterhin begeistern.

Eher zufällig bekam ich die neue CD in die Hände und beim Blick auf die Laufzeit der einzelnen Tracks fiel mir gleich ins Auge, dass 4 Stücke über fünf Minuten dauerten. Sollten sie nicht etwa…? DOCH! ST haben die Metal-Gitarre wieder entdeckt! Und knüpfen somit gleich wieder an die glorreiche Zeit von 1988-1994 an, ohne ihre Hardcorewurzeln zu verleugnen. Einen nicht geringen Anteil daran hat mit Sicherheit auch der ehemalige ST-Gitarrist Mike Clark, der gleich auf vier Stücken sein Können mit herrlichen Gitarresoli und Guitar-Jams unter Beweis stellt („Shake It Out“ (perfekter Opener) indem der gute alte Suicidal-Spirit beschworen wird ((„Suicidal Is Back!“), „God Only Knows Who I Am“, „Who’s Afraid“ (die ST-Version von „Wer hat Angst vom schwarzen Mann?“) und „Cyco Style“). Der ST-Hausproduzent Paul Northfield (u.a. auch Rush, Queensryche und Dream Theater) hat aber nicht nur für einen glasklaren Sound gesorgt, sondern auch dafür, dass die Bass-Gitarre nicht nur, wie sonst im Hartwurstsektor üblich, den Drums als Begleitschutz dient. Nachzuhören in „Make Your Stand (With Conviction)“, „Cyco Style“ und „Til My Last Breath“. Basser Steve Brunner sorgt darin für schöne Bassfiguren. Und Sänger und Bandkopf von Mike Muir? Ohne ihn ist ST nur schwerlich vorstellbar und mit seinem typisch heiser klingenden Sprechgesang ist er für ST unverzichtbar!

Suicidal Tendencies haben mit „13“ ein gutes Album veröffentlicht, welches sich hinter den oben genannten Scheiben nicht verstecken braucht.

 (Erwin W.)

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